INTERVIEW

Fanclub-Interview in Darmstadt, 30.05.2014

Deutsche Übersetzung:

 

Susi: Unsere erste Frage ist: Jeder hatte als Kind einen Traum. Was war deiner?

 

Ryan: Ähm... Mein Traum als Kind? Ich weiß nicht. Ich glaube nicht, dass es schon die Musik war, als ich klein war. Ich denke es war eher Rennfahrer oder Astronaut. Du weißt doch worüber Kinder nachdenken, Dinosaurier (…) und vielleicht dachte ich es ist möglich etwas mit Dinosauriern zu machen. „lacht“ Nein, nicht wirklich. Es war nicht Musik.

Ich fing mit 8 an Gitarre zu spielen, aber ich hätte nicht gedacht.... etwas.... wie ein Popstar zu werden, die mit ihren Haarbürsten singen. Das hab ich nie gemacht. Das hab ich nie probiert.

 

Susi: Ich war mal ein großer Backstreet Boys Fan. Was für einen musikalischen Fehltritt hast du gemacht? ( Achtung! Hier hat er die Frage falsch verstanden und zählt uns stattdessen seine Lieblingsbands und Idole auf)

 

Ryan: Welche Bands? (…) Red Hot Chilli Peppers; ich weiß nicht ob ihr die kennt, (…) Coldplay, (…) Bonny Lane, der Gitarist John Meyer, Eric Clapton, John Martin er ist Songwriter. Ich zähle nur ein paar auf.John Lennon/Beatles, Simon and Garfukel(…), ziemlich viele, eine Menge Gitarristen wie (…) John (…), wie Gitarristen, es ist das Gitarren Ding (…) Leute die Gitarre spielen. Außerdem Bob Marley.

 

Susi: Am Montag haben wir dir einen Korkenzieher geschenkt. Erinnerst du dich?

 

Ryan: „lacht“ Ja, ich erinnere mich.

 

Susi: Wie viele hast du nach deinem Unfall 2011 bekommen?

 

Ryan: Äääähhmm... ich schätze so 10-15.

 

Susi: Wow. Wir waren nicht die ersten.

 

Ryan: Nein ihr wart nicht die Ersten. Einige Familienmitglieder (…) Ya. Viele Leute machen Witze darüber aber... es ist wieder gut. Ich kaufe Wein jetzt nur noch mit Schraubverschluss. „lacht“

 

Susi: Es gibt Menschen mit kleinen Macken. Ich zum Beispiel muss schnell nach Hause wenn ich beim Friseur war und mir die Haare nochmal waschen und neu stylen. Was hast du für Macken?

 

Ryan: Entschuldige. Du machst was?

 

Susi: Wenn ich beim Friseur war, muss ich schnell nach Hause, um meine Haare nochmal zu waschen und zu stylen.

 

Ryan: Okay. „lacht“ Was für Macken.... Hab ich welche? Ich habe eine kleine. Die Lautstärkezahl muss gerade sein. Es ist keine große Sache, ich dreh nicht durch, aber die Lautstärkezahl wird immer gerade sein wenn ich die Wahl hab.

 

Susi: Ich liebe Schaukeln auf dem Spielplatz. Von der Schaukel springen wenn sie ganz oben ist und durch die Luft fliegen. Was bespaßt dein inneres Kind?

 

Ryan: (…) Ähm. Sport, surfen. Ich wäre am liebsten immer unten am Strand. Raus gehen und... viel Spaß am Strand. Campen, Bier, Freunde, Obst und surfen. (…) Aber ich glaube das ist nicht wirklich kindisch. Ich bin nie richtig erwachsen geworden. Ich werde nur älter, bin aber immer noch ein Kind. „lacht“

 

Andere Person (Name unbekannt): Wie stellst du dir dein Leben vor?

 

Ryan: ( hier waren die Hintergrundgeräusche zu laut, man versteht nur kleine Teile deshalb würde es keinen Sinn machen sie aufzuschreiben weil es einfach nur zusammenhangslose Satzteile wären.)

Spielst du Musik?

 

Andere Person (Name unbekannt): Nein.

 

Andere Person (Name ebenso unbekannt): Wie hast du dich gefühlt, als du mit Sunrise Avenue auf Tour warst?

 

Ryan: Das war wirklich, wirklich cool. Es war sehr lustig. Die vier Jahre (…) ich hab mein Album raus gebracht, war auf Tour. Auf einmal begannen die Dinge einfach zu passieren. Ich hab angefangen in Australien zu arbeiten (…) Es war nach Weihnachten 2008 (Dezember, Australien und die Tour für 6 Wochen). Aber die Auftritte waren deutlich kleiner vielleicht 200 – 300 Personen, maximal 500 – 600 Leute. Ich kam aus Australien zurück und hatte vier Tage Jet-lag. Ich ging zurück nach London und dann in den Zug nach Serbien und traf die Jungs von Sunrise Avenue. Ein bisschen Jet-lag (…) Ich hab kleine Konzerte gegeben. Der erste Abend war in einer Halle mit über 12000 Leuten und ich kannte niemanden. Da waren die Jungs von Sunrise Avenue und die andere Vorband My First Band und sie sind alle aus Finnland und sprechen eine Sprache, die ich nicht verstehe und außerdem schlechtes Deutsch. Es war anders als sonst. (…) Samu ist super. (…)

 

Andere Person (Name ebenso unbekannt): (…)

 

Ryan: (…) Was ist das?

 

Susi: Diese Frage ist etwas gemein. Was denkst du über unsere Arbeit als Keep Smiling Team?

 

Ryan: Bitte?

 

Susi: Was denkst du über unsere Arbeit als Keep Smiling Team?

 

Ryan: Keep Smiling Team? Es ist überwältigend. Es ist unglaublich. „lacht“ Es ist wirklich, wirklich cool. Es... Ich kann dir nicht sagen wie sich das anfühlt, weil es ist... es ist wirklich unglaublich. Als ich anfing Musik zu machen, zu schreiben, war ich immer an einem ruhigen Ort und schrieb die Lieder in meinem Schlafzimmer. Und jetzt kommen sie raus, in all diesen Ländern und Städten. Da ist eine Fangemeinschaft mit meinem Namen. Einige Leute denken über mich wie über einen Musiker und nicht wie über einen total normalen Menschen. Aber für mich bin ich die normalste Person überhaupt. Also wenn da Leute sind mit meinem Namen auf ihren T-Shirts und ich denke nur: „Woher kennt ihr meinen Namen?“ Das ist ein bisschen verwirrend. Und all die Leute, die die Texte meiner Lieder kennen. Das ist... Das ist unglaublich. Ich mag es. Es ist wirklich, wirklich gut! Aber auch ein bisschen wie...

 

Susi: … was zur Hölle?

 

Ryan: Ya. Es ist einfach unglaublich. Du bist jeden Abend an einem anderen Ort, einer anderen Stadt. (…) Es ist unglaublich euch zu haben. (…) Es ist toll. Das ist alles was ich sagen kann. Es ist wirklich cool. „lacht“

 

Andere Person ( vom Echo – Live Team): Habt ihr das Team gegründet?

 

Ute: Ja, wir sind die Admins. Die dritte ist in Berlin, weil nur zwei zum Meet&Greet gehen konnten.

 

Susi: Sie ist nicht in Berlin, sie ist in Lübben.

 

Ute: Ja.

 

Susi: Wie auch immer, sie ist nicht hier.

 

Ich bin nervös. Ich bin extrem nervös.

 

Ryan: Sei nicht nervös. Es ist alles gut.

 

Alle (singend): Wanna know what I´thinking? Why I can´t sleep at night? Wanna know what I´m drinking? A double of anything´s fine. (Susi zerstört mit falschem Text.) Wanna know what it feels like, to be so far from home.

 

Susi: Ja wir möchten es wissen, also bitte, erzähle es uns.

 

Ryan: „lacht“ Was war die Frage? „lacht weiter“

 

Susi: All die Fragen aus deinem Lied „Know about me“. Wanna know what I´m drinking und so weiter.

 

Ryan: Dieses Lied habe ich mit dem Autor namens Fink geschrieben. Kennt ihr ihn? Müsst ihr euch mal angucken. Es schreibt sich F.I.N.K. Wir haben dieses Lied bei ihm in Briton, England geschrieben... Es ist.... Das Lied soll beide Seiten der Musikindustrie zeigen, weil einerseits könnte ich nicht glücklicher mit meinem Job sein; es ist der beste Job der Welt; aber auf der anderen Seitedenke ich, dass die Leute nicht immer realisieren, dass es nicht nur Ruhm bedeutet.Meistens ist es mit viel Reisen und vielen Soundchecks verbunden und einer Menge... Man muss Opfer bringen. Heute ist die Hochzeit meines besten Freundes und ich kann nicht dabei sein. Ich bin immer noch traurig darüber. Aber man muss es tun. Du musst diese Opfer bringen. Ich habe viele Freunde und Familienmitglieder verloren. Aber ich mag es, es ist gut. Ich kann mich nicht beklagen. Das Lied ist also eine Mischung aus beidem. Warum ich nachts nicht schlafen kann, was ich oft denke. Die meisten Leute denken, es ist nur glamourös, jede Nacht in Hotels zu übernachten. Aber das ist es nicht, wenn du es jede Nacht tust. Du wachst auf und weißt nicht wo du bist. Das Lied ist eine Mischung aus beidem, es ist wie... wie jedermanns Leben. Wir wollten ein Lied schreiben, welches beide Seiten zeigt. Es ist mehr... ja...

 

Ich bin so dankbar, meinen Job zu erfüllen. Es ist okay Opfer zu bringen. Das sind nur meine Gefühle.... im Moment.